Chronik des Hauses Schulstraße 7
13. Jahrhundert
Die Schulstraße 6 und 7 wurde zu Beginn des 13. Jahrhunderts gebaut.
19. Jahrhundert
Nach dem großen Stadtbrand vom Mai 1801 wurde das Haus zusammen mit der Schulstraße 6 als einheitliches Gebäude neu erbaut.
Dabei diente eine Hälfte des heutiges Doppelhauses als Mädchenschule, die andere als allgemeine Schule.
Mit dem Bau der neuen Schule 1865 in der Schulstraße 10 wurden die Wohnräume für Katechet und Lehrer genutzt.
20. Jahrhundert
Nach der 1919 erfolgten Trennung von Kirche und Staat hatte das Gebäude 2 Besitzer. Die nördliche Hälfte gehörte zur Kirchengemeinde Lebus und der südliche Teil geriet in städtischen Besitz.
Nach dem Krieg, das Haus hatte das Inferno 1945 überstanden, wurde die Nummer 6 vom evangelischen Kindergarten bezogen und in der oberen Etage entstanden Wohnungen für die Mitarbeiterinnen.
Der südliche Gebäudeteil verfiel mit den wechselnden Mietern.

Das Museumsgebäude vor der Rekonstruktion
21. Jahrhundert
Im Rahmen des Programms der Alstadtsanierung von Lebus erfolgte die Rekonstruktion der Außenhülle des denkmalgeschützten Gebäudes.

Das Museumsgebäude nach der Rekonstruktion
Der nicht geförderte Innenausbau wurde als Gemeinschaftsprojekt von Stadt Lebus und dem Heimatverein Lebus e.V. ausgeführt. Dabei hatten den Hauptanteil der Arbeiten 2 Jugend-ABM-Brigaden bis 2005.
Seit der Übergabe der Trägerschaft Ende 2005 an den Heimatverein richtet er mit eigenen Kräften das Haus ein und trägt die Verantwortung für eine Betreibung als Museum "Haus Lebuser Land".
